Stammvarizen

Bei starker körperlicher Belastung (schweres Heben, körperliches Arbeiten, regelmäßiger intensiver Sport), im Rahmen einer Schwangerschaft oder aufgrund von Veranlagungen kann es zur Schädigung der Venenklappen in der Leiste oder Kniekehle und im Verlauf der Stammvenen kommen. Als Folge dreht sich der Blutfluss um:

Statt das sauerstoffarme Blut aus den Beinen zurück zum Herz zu transportieren, versackt das sauerstoffarme Blut in den Stammvenen und drückt zurück in die Beine. Das führt zu Stauungsbeschwerden, Hautekzemen und braunen Verfärbungen. Kleinere Verletzungen können sich in der Folge schnell in eine nicht mehr heilende Wunde (sog. Ulcus/offenes Bein) wandeln.

Die Thrombosegefahr ist deutlich erhöht, vor allem bei langem Sitzen auf Autofahrten, Zugreisen oder Flügen.

Die Stammvarikosis wird bei uns ausschließlich ambulant – ohne Krankenhausaufenthalt und Vollnarkose – behandelt. Dabei stehen uns verschiedene, wissenschaftlich sehr gut fundierte Verfahren zur Verfügung, die in der aktuellen Leitlinie zur Behandlung der Varikosis von den Deutschen Fachgesellschaften verabschiedet wurden.

Aufgrund unserer über 13-jährigen Erfahrung mit endovenösen Eingriffen wählen wir zusammen mit Ihnen den für Sie schonendsten Eingriff aus.

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