Berufsdermatosen

Berufsdermatosen, also Hautkrankheiten, die aufgrund des Berufs auftreten, kommen insbesondere im Handwerk vor, da hier die Haut vielen Risikofaktoren ausgesetzt ist. Diese sind unter anderem Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Reinigungsmittel, Säuren oder Laugen, die beispielsweise eine Kontaktallergie auslösen können. Häufig zeigen sich Symptome aber auch erst nach mehreren Wochen oder Jahren im Beruf. Zu diesen Symptomen zählen trockene und schuppige Haut, die gerötet ist und häufig juckt, spannt oder brennt. Hautstellen können teilweise aufreißen oder Bläschen bilden.

Um die Diagnose zu stellen, sollte zunächst ein Allergietest auf sogenannten „Berufsstoffe“ erfolgen.

Eine schnelle Abhilfe kann eine Kortisonbehandlung darstellen – dies ist allerdings nur eine vorübergehende Lösung, da Kortison nicht die Ursache der Krankheit behandelt.

Langfristig muss auf den Hautschutz geachtet werden, beispielsweise durch das Tragen von Handschuhen, durch die regelmäßige Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Stoffen oder durch das Benutzen von Hilfsmitteln, um die Belastung durch den Hautkontakt zu verringern.

Gut zu wissen: viele Berufsgenossenschaften übernehmen die Behandlungskosten, wenn ein Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit nachgewiesen werden kann. Auch beruflich bedingter Hautkrebs und dessen Vorstufen, die durch Arbeit im Freien ausgelöst wurden, werden als Berufsdermatose anerkannt. Hier können wir das gesamte dermatologische und operative Spektrum zur Heilung anbieten.

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