Was ist ein Fadenlifting? Ablauf und Besonderheiten

Das Fadenlifting ist eine Behandlungsmethode aus dem Anti-Aging-Bereich. Es wird ohne Operation durchgeführt und verläuft damit vergleichsweise schonend. Das Ziel eines Fadenlifting ist es, abgesunkene Gesichtsbereiche harmonisch anzuheben und zu liften, um so ein natürlich verjüngtes Erscheinungsbild zu erzielen. Zudem werden unliebsame Falten geglättet und gezielt Konturen gesetzt. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die Kinnlinie (Jawline) straffen und betonen, um die jugendliche „V-Form“ des Gesichts zurückzubringen, die häufig infolge des natürliches Alterungsprozesses in Verbindung mit der Schwerkraft verlorengeht. Wann bietet sich ein Fadenlifting an? Und wie zufriedenstellend sind die Ergebnisse?

Die natürliche Hautalterung

Durch den natürlichen Hautalterungsprozess lässt die körpereigene Regenerationsfähigkeit langsam nach. Das bedeutet, dass die Zellreparatur nicht mehr so schnell erfolgt und es auch mehr Zeit benötigt, neue Zellen sowie frisches Kollagen zu bilden. Gleichzeitig gehen die Mengen an straffenden Proteinen wie Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure immer mehr zurück. Auch die Feuchtigkeitsversorgung lässt nach. All das wirkt sich auf die Gesundheit und das Aussehen des Hautbildes aus.

Infolgedessen zeichnen sich erste Linien auf der Haut ab, die mit der Zeit zu tieferen Falten werden können. Des Weiteren wird die Haut oft trockener, gereizter und einzelne Partien verlieren an Kontur und Straffheit. So können beispielsweise die Wangen an Fülle verlieren und einfallen (sogenannte Hohlwangen). Diese Veränderungen lassen das Gesicht oft älter, abgespannt und müde wirken.

Anwendungsbereiche des Fadenliftings

Das Fadenlifting wird hauptsächlich im Gesicht, am Kinn und am Hals durchgeführt. Theoretisch lässt sich jede Körperzone mit den speziellen Fäden behandeln und straffen. In unserem Hautzentrum Innenstadt haben wir uns jedoch in erster Linie auf den Gesichtsbereich spezialisiert, um dort einen natürlichen Verjüngungseffekt zu erzielen und störenden „Zeichen der Zeit“ entgegenzuwirken.
• Lifting der Augenbrauen
• Lifting und Konturierung der Wangen
• Reduzierung von Stirnfalten, Augenfalten und Mundfalten
• Konturierung von Kinn und Jawline
• Reduzierung von Halsfalten
• Halslifting

Wie funktioniert das Fadenlifting?

Beim Fadenlifting werden resorbierbare Fäden über eine feine Nadel in das Gewebe eingebracht und präzise an zuvor festgelegten Stellen positioniert. Mit einem leichten Zug an den Fäden werden abgesunkene Partien angehoben und in eine jugendlichere Position gebracht. Neben glatten Fäden stehen auch Fäden zur Wahl, die zusätzlich mit winzigen Kegeln besetzt sind. Sie ermöglichen einen besseren Halt im Gewebe.

Allein die Fäden führen dazu, dass ein Lifting-Effekt erzielt wird und Falten sich glätten. Als eine Art Fremdkörper regen sie zusätzlich die Kollagenproduktion an, wodurch ein weiterer Straffungseffekt erzielt wird. Nach und nach baut der Körper die Fäden ab und ersetzt sie durch körpereigenes Kollagen. Dadurch wird das Hautbild nachhaltig verbessert.

Woraus bestehen die Fäden?

Die Beschaffenheit der Fäden ist von Marke und Art der Fäden unterschiedlich. Heutzutage werden in der Regel resorbierbare Fäden verwenden, die vom Körper wieder abgebaut werden können. Die gängigsten Materialien sind Polymilchsäure (PLA-Fäden) und Polydioxanon (PDO-Fäden). Beide werden seit Längerem in der Medizin eingesetzt, beispielsweise als OP-Nahtmaterial oder als medizinische Schrauben. Sie sind daher bereits sehr gut erprobt und bergen kaum Risiken.

Wie bereist erwähnt, können Fäden auch mit kleinen Kegelchen besetzt sein. Diese sind ebenfalls vollständig abbaubar. Welche Art von Fäden, wie viele Fäden und welche Körperbereiche sich für die Behandlung anbieten, untersucht und bespricht der Arzt im persönlichen Beratungsgespräch mit den Patienten.

h2.Gibt es auch permanente Fäden?

Theoretisch ist ein Fadenlifting auch mit permanenten Materialien durchführbar. In der Vergangenheit kam beispielsweise häufig Gold zum Einsatz. Heute wendet man sich eher von permanenten Fäden ab und bevorzugt resorbierbare Materialien. Der Grund hierfür liegt in der Patientengesundheit. Bei permanenten Materialien lassen sich eventuelle Risiken oder spätere Gewebeveränderungen nur schwer voraussagen. Es besteht somit immer ein Risiko für gesundheitliche Folgen. Resorbierbare Materialien sind hingegen sehr gut verträglich und verbleiben nicht dauerhaft im Gewebe.

Wie sehen die Ergebnisse aus?

Die Ergebnisse eines Fadenliftings sind erfahrungsgemäß sehr natürlich und harmonisch. Bereits wenige Tage nach der Behandlung lassen sich erste Resultate erkennen, sobald eventuelle Schwellungen und Rötungen weitestgehend abgeklungen sind. Die Haut wirkt straffer und konturierter. Zudem sind die gewählten Bereiche wie gewünscht angehoben.

In den folgenden Monaten werden die Fäden nach und nach abgebaut. Die Fäden regen den körpereigenen Kollagenbildungsprozess an. Dadurch kommt es zu einem nachgelagerten zweiten Straffungseffekt, der die verjüngenden Ergebnisse optimiert. Die Haut wirkt somit deutlich länger jünger, straffer und gleichmäßiger, als sich die speziellen Fäden im Gewebe befinden. Nach etwa zwölf bis 18 Monaten sind die Fäden vollständig abgebaut. Die Ergebnisse halten bis zu drei Jahre an.

Persönliche Beratung zum Fadenlifting

Sie möchten mehr über die Faltenbehandlung und Hautstraffung mit dem Fadenlifting erfahren? Gern beraten unsere Experten Sie in einem persönlichen Termin. Anhand Ihrer Angaben und Wünsche sowie einer ausführlichen Analyse des Gesichts stellen wir das Behandlungskonzept zusammen, das zu Ihnen passt. Die ästhetische Medizin verfügt heutzutage über zahlreiche minimalinvasive Methoden, die sich in einigen Fällen auch wunderbar miteinander kombinieren lassen. Was sich in Ihrem Fall anbietet, zeigen wir Ihnen gern in unserer Praxis!

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