Unterlidstraffung: Was führt zu Tränensäcken?

Tränensäcke treten meist mit fortschreitendem Alter auf. Der Grund: Zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr verringert sich die natürliche Produktion von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure im Körper. Dadurch lässt mit der Zeit die Spannkraft der Haut nach, wodurch zum einen Falten entstehen können und zum anderen einzelne Partien erschlaffen und absinken. Auch an der feinen Lidhaut machen sich diese Veränderungen bemerkbar und können auf Wunsch mit einer Unterlidstraffung korrigiert werden.

Erschlafft die Lidhaut und wird dünner, ist sie oft nicht mehr in der Lage, das dahinterliegende Gewebe zu stützen. Die Unterlider beginnen zu hängen und das Fettgewebe kann sich nach vorn wölben, wodurch die Augen geschwollen und müde wirken. Auch mechanische Belastungen (z. B. Augenreiben, häufiges Abschminken) können die Erschlaffungen in der Augenpartie antreiben.

Faktoren, die eine frühzeitige Hautalterung begünstigen und beschleunigen können, sind unter anderem:
  • UV-Strahlung
  • Stress
  • Schlafmangel
  • eine ungesunde Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Nikotin
  • Alkohol

Des Weiteren ist das Auftreten von Tränensäcken zu einem gewissen Grad genetisch bedingt. Einige Personen besitzen eine Veranlagung für eine starke oder frühzeitige Erschlaffung des Bindegewebes. Dadurch erhöht sich auch das Risiko für erschlaffte Augenlider oder Augenringe. In diesen Fällen können Tränensäcke bereits in jungen Jahren auftreten.

Tränensäcke und müde Augen können auch ein Anzeichen beziehungsweise eine Folge einer zugrundeliegenden Erkrankung sein. Der Auslöser kann beispielsweise eine Bindehautentzündung sein, die sich auf die Augenlider ausweitet und die Schwellungen hervorruft. Auch eine Funktionsstörung der Nieren, die zu einem fehlerhaften Wasserhaushalt führt, kann dafür sorgen, dass sich Flüssigkeit in der Augenpartie ansammelt. Im Vergleich treten Tränensäcke jedoch selten krankheitsbedingt auf.

Um störende Gewebeüberschüsse und -erschlaffungen an den Augen zu behandeln, eignet sich eine Augenlidkorrektur. Je nach Indikation und gewünschtem Ergebnis bietet sich eine Unterlidstraffung oder eine Oberlidstraffung an.

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