Tipps gegen gestresste und trockene Haut im Sommer – wie Hyaluron und Co. helfen können

Im Sommer ist die Haut oft hoher UV-Strahlung, Hitze, Schweiß, Meer- oder Chlorwasser ausgesetzt. Diese zahlreichen Umwelteinflüsse können sie belastet und unter anderem dazu führen, dass sie austrocknet oder bestimmte Irritationen auftreten. Sowohl in der täglichen Pflegeroutine als auch in der ästhetischen Medizin gibt es Tipps und Behandlungen, die dabei helfen, trockener und gestresster Haut entgegenzuwirken. Insbesondere Hyaluronsäure bietet eine gute Unterstützung für die Haut im Sommer, da sie viel Feuchtigkeit bindet und somit den Feuchtigkeitsgehalt verbessert. Auch Vitamine, Mineralien und andere Substanzen können die Haut beruhigen und unterstützen.

Welche Stressfaktoren für die Haut gibt es?

Es gibt verschiedene Einflüsse, die auf die Haut einwirken. Hierzu gehören sowohl innere als auch äußere Faktoren. Einige Beispiele sind:

  • emotionaler Stress (u. a. berufliche Überbelastung, private Auseinandersetzungen)
  • klimatische Bedingungen (extreme Hitze oder Kälte)
  • UV-Strahlung/lange Sonnenbäder
  • Luftverschmutzung
  • Nikotin
  • Alkohol
  • ungesunde Ernährung/ungesunder Lebensstil
  • ungeeignete/aggressive Pflegeprodukte
  • bestimmte Medikamente
  • mechanische Einflüsse (z. B. Kratzen)

Die tägliche Gesichtspflege

Eine wichtige Basis für gesunde und schöne Haut ist die tägliche Pflege. Morgens sollte das Gesicht mit klarem Wasser und einer milden Reinigungsmilch gesäubert werden. Eine den Hauttyp entsprechende Tagescreme ist ebenfalls empfehlenswert, um die Haut auf den Tag vorzubereiten und eine passende Unterstützung zu bieten. Bestenfalls enthält die Creme bereits einen Lichtschutzfaktor. Weitere Pflegeprodukte und Seren können ebenfalls verwendet werden. Am besten lassen Sie Ihre Haut vorab bei einem Experten analysieren, damit Sie wissen, welche Pflege für Ihre Haut optimal ist. Am Abend sollte das Gesicht abermals gereinigt und vor allem von Make-up befreit werden. Somit kann sich die Haut über Nacht erholen und regenerieren.

UV-Schutz für junge und gesunde Haut

Der Schutz vor UV-Strahlung spielt eine große Rolle. UV-Strahlung durchdringt die Hautschichten und gelangt bis tief ins Gewebe. Dort kann sie mit der Zeit zu Zellveränderungen führen. Auch eine frühzeitige Hautalterung wird durch zu viel Sonne ohne Schutz begünstigt. Im Alltag sollte der Sonnenschutz einen Lichtschutzfaktor von 20 bis 30 haben. Bei Aktivitäten im Freien sollte der Sonnenschutz auf Lichtschutzfaktor 50+ erhöht werden. Hierbei ist es wichtig, dass nicht nur im Sommer oder bei sonnigem Wetter die Haut zu schützen ist, sondern auch im Winter sowie bei bewölktem Himmel eine bestimmte UV-Belastung vorliegt.

Die Wirkung von Essen und Trinken auf die Haut

Gestresste Haut kann auch eine Folge von einer „falschen“ Ernährung sein. Insbesondere Mängel (z. B. an Vitaminen und Mineralien) können sich zügig auf dem Hautbild widerspiegeln. Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung wird die Hautgesundheit zusätzlich unterstützt. Überdies sollte pro Tag auf eine Flüssigkeitszufuhr von etwa eineinhalb bis zwei Liter geachtet werden – an heißen Tagen auch mehr. Wasser ist nicht nur entscheidend, damit die Stoffwechselprozesse im Körper problemlos erfolgen können, sondern es trägt auch zu einer frischen und gesunden Haut bei. Vor allem im Sommer haben viele Frauen und Männer mit trockener Haut zu kämpfen.

Hyaluronsäure als Booster für die Haut

Hyaluronsäure ist in der ästhetischen Medizin ein äußerst wertvoller und beliebter Wirkstoff. Mit ihr lassen sich Falten aufpolstern und glätten. Zudem können Konturen betont und geringes Volumen ausgeglichen werden. Eine der besonderen Eigenschaften von Hyaluronsäure ist die starke Feuchtigkeitsbindung. Im Sommer kann Hyaluronsäure dabei helfen, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und vor Austrocknung zu schützen. Dafür gibt es spezielle „Skinbooster“. Das sind Hyaluronsäurepräparate, die flächig unter die Haut gespritzt werden und den Teint aufbessern. Im Vergleich zu den Präparaten, die zur Faltenbehandlung eingesetzt werden, sind sie weniger stark vernetzt. Sie besitzen somit weniger einen Hebeeffekt, sondern geben der Haut einen Frische- und Feuchtigkeitskick.

HydraFacial™ für die Tiefenhydration

Ebenfalls eine beliebte Behandlung im Sommer ist das HydraFacial™ . Mit speziellen Aufsätzen wird die Haut porentief gereinigt und aufnahmefähiger gemacht. Über die offenen Hautkanäle werden unter anderem Hyaluronsäure, aber auch Vitamine, Antioxidantien und Mineralien in das Gewebe eingebracht. Sowohl die Hautreinigung als auch die Tiefenhydration helfen der Haut, sich im Sommer gegen die äußeren Einflüsse zu schützen und zu strahlen. Die Methode ist eine perfekte Ergänzung zur individuellen Hautpflege.

Der Haut Erholung und Ruhe gönnen

Neben der Pflege mit geeigneten Produkten profitiert gestresste und strapazierte Haut auch von gezielten Ruhe- und Erholungsphasen. Das bedeutet, dass die Haut zum einen nicht mit zahlreichen (vor allem parfümierten oder reizenden) Produkten belastet werden sollte. Eine falsche Pflegeroutine kann für die Haut ebenfalls Stress bedeuten. Zudem sind ausreichend Schlaf und Ruhe wichtig, damit die Haut sich regenerieren und neue Zellen bilden kann. Bei Schlafentzug produziert der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol. Dieses kann wiederum die Entzündungswerte im Körper erhöhen und beispielsweise bestehende Hautprobleme verstärken oder neue begünstigen. Des Weiteren wird der Abbau von Kollagen und Hyaluronsäure angetrieben. Infolgedessen verliert die Haut an Elastizität und kann trocken werden.

Regelmäßiger Check beim Dermatologen

Für die Gesundheit der Haut sollte auch eine regelmäßige dermatologische Kontrolle erfolgen. Vor allem Menschen mit heller Haut und zahlreichen Leberflecken sollten sich in gewissen Abständen untersuchen lassen, um Hautveränderungen auszuschließen beziehungsweise frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Das sogenannte Hautkrebsscreening wird von den gesetzlichen Krankenkassen meist ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre vorgesehen. Dermatologen empfehlen, die Haut auch schon vorher untersuchen zu lassen und die Abstände auf ein Jahr zu verkürzen. Der Hautcheck ist als Selbstzahlerleistung (IGeL) jederzeit möglich.

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