3 gute Gründe für eine Laserbehandlung im Winter

Der Winter steht vor der Tür und damit eine gute Gelegenheit für alle, die über eine Laserbehandlung nachdenken. Egal ob Pigmentflecken, störende Körperbehaarung, unliebsame Falten, Narben oder Tattoos – in der Winterzeit können sie auf sanfte Weise entfernt werden. Häufig kümmern wir uns eher im Sommer um unser Äußeres. Das lässt sich vor allem damit erklären, dass das Wetter angenehmer und die Kleidung meist luftiger ist. Dadurch wird mehr Haut gezeigt, die wiederum möglichst schön, jung und makellos aussehen soll. In der kühlen Jahreszeit werden eventuelle Problemzonen oder Störfaktoren hingegen durch die Kleidung verdeckt und kaschiert. Warum sich eine Laserbehandlung dennoch gerade im Herbst und Winter anbietet, verrät der folgende Blogbeitrag!

Für eine Laserbehandlung sollte die Haut möglichst ungebräunt sein

Ein erster Punkt, der für eine Laserbehandlung im Spätherbst oder Winter spricht, ist die Bräunung der Haut. In der Sommerzeit gibt es für gewöhnlich viele Sonnenstunden und die Menge an UV-Strahlung, die auf die Haut trifft, ist recht hoch. Eine körpereigene Schutzfunktion gegen UV-Strahlung ist die Bräunung der Haut. Durch die Strahlung werden die Melanozyten in der Haut angeregt, wodurch mehr Melanin produziert wird. Infolgedessen färbt sich die Haut und wird dicker, um weitere UV-Strahlung besser abhalten zu können.

Laserbehandlungen arbeiten häufig mit Laserimpulsen, die von bestimmten Zellen aufgenommen werden sollen – so beispielsweise bei Pigmentflecken oder bei der Haarentfernung. Gebräunte Haut absorbiert einen Teil dieser Laserimpulse. Dadurch wird der gewünschte Effekt der Behandlung geschwächt oder die Behandlung bleibt gänzlich ohne Erfolg. Aus diesem Grund sollte die Haut bei bestimmten Laserbehandlungen möglichst ungebräunt sein, um optimale Resultate zu erzielen. Da im Herbst und Winter hierzulande die Sonnenstunden und damit die UV-Strahlung geringer ausfallen, bietet es sich an, das Treatment in der kühleren Jahreszeit vorzunehmen, wenn die Haut heller ist.

Laserbehandlungen machen die Haut lichtempfindlicher

Laserbehandlungen gelten als besonders schonend, schnell und sicher. Trotz der geringen Risiken ist es wichtig, dass die Behandlung von einem erfahrenen Experten vorgenommen und bestimmte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Einer der essenziellen Nachsorgehinweise ist der Sonnenschutz.

Durch die Laserbehandlung wird die Haut für gewöhnlich lichtempfindlicher. Der Kontakt mit UV-Strahlung kann nach dem Treatment leichter zu einem Sonnenbrand und weiteren Hautschäden führen. Idealerweise sollten die behandelten Hautstellen für zwei bis drei Monate vor direkter Sonnenstrahlung verdeckt werden. Lässt sich ein Aufenthalt in der Sonne nicht vermeiden, sind die unbedeckten Behandlungsareale mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu versehen.

In den Sommermonaten ist es somit oftmals schwieriger, die Haut nach einer Laserbehandlung entsprechend zu schützen. Da im Herbst und Winter meist weniger Sonnenstrahlung auf die Haut trifft und für gewöhnlich mehr Kleidung getragen wird, lässt sich diese Nachsorgemaßnahme leichter und sicherer umsetzen.

Wichtig: Weniger Sonne im Herbst und Winter bedeutet nicht, dass der UV-Schutz vollkommen vernachlässigt werden kann. Stattdessen sollte die Haut das ganze Jahr über mit einem Lichtschutzfaktor geschützt werden. In der kühleren Jahreszeit reichen im Alltag meist Produkte mit LSF 20 aus. Bei Aktivitäten in der Sonne sollte ein höherer Lichtschutzfaktor gewählt werden – das gilt beispielsweise auch beim Wandern oder Skifahren im Winter.

Die Wirkung setzt häufig zeitversetzt ein

Mit der Laserbehandlung werden Prozesse im Körper in Gang gesetzt. Je nach Indikation und verwendetem Lasersystem wird beispielsweise die Kollagenproduktion angekurbelt oder es werden störende Pigmente zum Aufbrechen gebracht und anschließend über das Lymphsystem abgetragen. In der Regel benötigen die jeweiligen Vorgänge einige Zeit, bis ihre Ergebnisse sichtbar sind. Zudem können mehrere Behandlungssitzungen empfehlenswert sein, um optimale Resultate hervorzurufen. So verblassen störende Pigmentflecken und Tattoos nach und nach, bis sie nicht mehr oder kaum noch sichtbar sind.

Eine weitere beliebte Behandlung im Winter ist die Laserepilation. Auch die lasergestützte Haarentfernung benötigt mehrere Sitzungen, damit alle Haare des Areals erfasst werden können. Der Grund hierfür sind die verschiedenen Phasen, in denen sich Haare befinden. Die Laserbehandlung wirkt auf die Haare ein, die sich zum Zeitpunkt des Treatments in der Wachstumsphase befinden. Die Haare, die in der Übergangsphase oder in der Ruhephase sind, können demnach erst zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden. Daher findet die dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser in vier- bis sechswöchigen Abständen statt.

Da vor allem im Frühling und Sommer das frische und faltenfreie Hautbild, die glatten Beine oder der gleichmäßige Teint gezeigt werden möchten, müssen die Patienten und Patientinnen einen gewissen Behandlungszeitraum miteinplanen, bis die endgültigen Resultate sichtbar sind. Auch aus diesem Grund bietet es sich an, die jeweiligen Behandlungen bereits im Winter vornehmen zu lassen.

Welche Laserbehandlungen werden im Hautzentrum Innenstadt angeboten?

  • Faltenbehandlung und Hautstraffung
  • Behandlung von Pigmentflecken
  • Dauerhafte Haarentfernung
  • Tattooentfernung
  • Behandlung von Krampfadern und Besenreiser
  • Narbenbehandlung
  • Behandlung gutartiger Hautveränderungen
  • Behandlung von Schuppenflechte und Ekzemen
  • Behandlung von Nagelpilz

Individuelle Beratung in der Praxis

Sie möchten mehr über die Einsatzmöglichkeiten und den Behandlungsablauf bei der Lasertherapie erfahren? Gern informieren Dr. Wilder und Dr. Tesmann Sie in einem persönlichen Gespräch in der Praxis darüber, welche Methoden in Ihren Fall infrage kommen und zum gewünschten Ergebnis führen. Einen Termin können Sie telefonisch mit dem Praxisteam oder ganz einfach via Online-Terminvergabe vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie!

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