TV-Beitrag Gürtelrose – Dr. Daniel Wilder im Interview

Bei der sogenannten Gürtelrose handelt es sich um eine durch Varicella-Zoster-Viren (VZV), die aus der Familie der Herpes-Viren stammen, ausgelöste Infektionskrankheit. Jeder Mensch, der bereits eine Windpockenerkrankung durchlebt hat, kann an einer Gürtelrose (Herpes Zoster) erkranken, da die auslösenden Viren im Körper verbleiben. Sie werden durch das Immunsystem kontrolliert und in einer Art Schlafzustand gehalten. Kommt es jedoch zu einer Reaktivierung der Viren, kann dies mit starken Hautausschlägen, Juckreiz, Bläschenbildung und Schwellungen einhergehen. Durchschnittlich erkrankt etwa jeder Dritte im Laufe des Lebens an Gürtelrose.

Die Erkrankung tritt meist am Rücken, am Bauch oder auch im Gesicht auf. In der Regel ist immer nur eine Körperseite betroffen. Eine frühzeitige Behandlung der Gürtelrose ist sehr wichtig, um Folge- und Langzeitbeschwerden nach Möglichkeit auszuschließen. Patienten und Patientinnen, die unter einer starken Gürtelrose gelitten haben, berichten teilweise noch Jahre nach der Erkrankung von Schmerzen und Juckreiz in den betroffenen Bereichen, obwohl die Gürtelrose bereits erfolgreich behandelt wurde. Der Grund hierfür sind Schädigungen an den Nervensträngen unter der Haut.

Im unten aufgeführten Video sehen Sie einen 17-minütigen Beitrag zum Thema Gürtelrose und der Impfung gegen Gürtelrose. Dr. Daniel Wilder unseres Hautzentrums Innenstadt erklärt in diesem Beitrag, welche Langzeitfolgen durch Herpes Zoster entstehen können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt (circa ab Minute 5:00 im Video).
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