Eine gesunde und schöne Haut ist nicht nur eine Frage der Veranlagung, sondern auch das Ergebnis einer abgestimmten Hautpflege. Saisonal kommt es dabei auf unterschiedliche Aspekte an. Gerade jetzt im Winter neigt die Haut zu Trockenheit und Irritationen. Meist reicht eine leichte Pflege wie in der Sommerzeit nicht aus, um die Haut ausreichend zu unterstützen.
In unserem Blogbeitrag informieren wir Sie darüber, welche Faktoren die Haut im Winter besonders beeinflussen und wie Sie gegen trockene, rissige oder juckende Haut in der kalten Jahreszeit vorgehen können. Zudem zeigen wir Ihnen, welche sanften Behandlungen jetzt eine sinnvolle Ergänzung zur eigenen Pflegeroutine darstellen können.
H2. Wie der Winter auf die Haut wirkt
Im Winter neigt die Haut zu Trockenheit. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sinken die Temperaturen und die Hautoberfläche kann durch eisige Winde beeinflusst werden. Zum anderen herrscht in Innenräume meist eine trockene Heizungsluft vor, die ebenfalls die Haut strapaziert und ihr Feuchtigkeit entziehen kann. Auch draußen ist die Luftfeuchtigkeit im Winter geringer. Darüber hinaus erstarrt der Talg bei niedrigen Temperaturen, wodurch der hauteigene Schutzfilm geschädigt wird. Da die Hautbarriere im Winter oft geschwächt ist, kann es schneller zu Rötungen und Irritationen kommen. Manche Menschen bemerken auch vermehrt Hautunreinheiten oder sogenannte Winterakne.
Hinzu kommt, dass sich die Zellerneuerung der Haut im Winter häufig verlangsamt. Abgestorbene Hautzellen bleiben länger auf der Oberfläche, was die Haut zusätzlich rau erscheinen und Pflegeprodukte schlechter aufnehmen lässt.
Die Beeinflussung der Haut beschränkt sich nicht allein auf das Gesicht. Auch Hände, Füße, Lippen und andere Körperbereiche, die den winterlichen Einflüssen ausgesetzt sind, können betroffen sein und von einer gezielten Pflege im Winter profitieren.
H2. Typische Symptome von Winterhaut
H2. Welche Pflege ist im Winter essenziell?
Zunächst sollte das Gesicht täglich sanft gereinigt werden. Dafür bedarf es keinen besonderen Produkten, denn lauwarmes Wasser reicht aus. Bei Bedarf kann ein sanftes Reinigungswasser verwendet werden, das dem pH-Wert der Haut entspricht, um diese nicht zusätzlich zu strapazieren.
Für die Pflegeroutine eignen sich im Winter insbesondere Produkte, die den natürlichen Lipidfilm der Haut stärken und reparieren. Reichhaltige, rückfettende Inhaltsstoffe helfen dabei, den transepidermalen Wasserverlust zu reduzieren und die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen. Bewährte Bestandteile sind unter anderem Urea (in Konzentrationen von etwa 5–10 Prozent), Glycerin, Mandelöl, Sheabutter oder Olivenöl.
Ergänzend können beruhigende Wirkstoffe wie Panthenol, Niacinamid oder Ceramide sinnvoll sein, da sie die Regeneration der Hautbarriere unterstützen und Irritationen lindern können. Da jede Haut individuelle Bedürfnisse hat, empfiehlt sich vor der Wahl geeigneter Produkte eine professionelle Hautanalyse – etwa beim Dermatologen, in der Apotheke oder im kosmetischen Institut.
H2. Sollte auf Feuchtigkeitspflege im Winter verzichtet werden?
Bei vorwiegend trockener Haut im Winter liegt der Gedanke nahe, auf eine intensive Feuchtigkeitspflege zu setzen. Tatsächlich sollte die Feuchtigkeitspflege in der kalten Jahreszeit jedoch gezielt und angepasst eingesetzt werden.
Bei geringen Außentemperaturen kann eine hochdosierte Feuchtigkeitspflege in der oberen Hautschicht auskühlen, irritierend wirken oder feine Äderchen beschädigen. Zudem fehlt oft der schützende Fettanteil, der notwendig ist, um die Feuchtigkeit in der Haut zu binden. Stattdessen ist es ratsam, die natürliche Schutzbarriere der Haut mit reichhaltigen und rückfettenden Substanzen zu versorgen. Auf diese Weise kann die Haut selbstständig die Feuchtigkeit im Gewebe aufrechterhalten.
Dennoch kann eine sanfte Feuchtigkeitspflege in die tägliche Routine integriert werden, beispielsweise direkt nach der Reinigung der Haut oder als unterstützendes Serum. Auch hier kommt es wieder auf die Haut selbst an – nach einer professionellen Analyse können wir Sie zu geeigneten Produkten und Kombinationen beraten.
H2. Zusätzliche Alltagstipps für gesunde Winterhaut
Einfache Anpassungen im Alltag können ebenfalls dazu beitragen, die Haut im Winter zu entlasten. Hier unsere Tipps:
Neben der Reinigung und Pflege können auch gezielte Behandlungen dazu beitragen, dass die Haut im Winter gesund bleibt und sich schön anfühlt. So können Peelings die Haut erneuern und ihre Schutzfunktion verbessern. Da die UV-Belastung im Winter meist geringer ist, können sich auch Laserbehandlungen und Microneedlings (z. B. zur Reduzierung von Pigmentflecken oder Fältchen) anbieten. Zur Revitalisierung und Versorgung mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen eignen sich Behandlungen wie Hydrafacial ™. Das Verfahren befreit die Poren von Verunreinigungen, durchfeuchtet das Gewebe und schleust wichtige Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe ein. Auch Hyaluron kann eine wertvolle Ergänzung bieten.
In unserem Institut stehen verschiedene Treatments zur Verfügung, um die Haut zu versorgen und intensiv zu pflegen. Welche Behandlungen für Ihre Ziele geeignet sind, besprechen wir in einem persönlichen Beratungstermin mit Ihnen. Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Gespräch – gern über unsere Onlinebuchung.
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